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Grundlage aller Projekte ist das ganzheitliche Training in der Kombination aus Vermittlung von theoretischem Wissen und praktischer Arbeit. Ganz im Sinne der langen Tradition der dualen Ausbildung in Deutschland.

Dabei wird besonderer Wert auf pädagogische Konzepte und Spaß an der Technik gelegt. Dazu wird das erlernte Wissen nicht zum Selbstzweck, sondern stets in praktische Umsetzungsbeispiele integriert. So macht die Ausbildung nicht bei der Photovoltaik halt, sondern wird kombiniert mit Beispielen zur praktischen Anwendung wie z.B. Trinkwasserförderung oder auch Elektromobilität. Durch viele Messaufgaben vertiefen die Teilnehmer das Grundlagenwissen und trainieren die Fähigkeiten zur Fehlersuche und zur professionellen Qualitätskontrolle.

Am Ende des Lehrgangs erhält jeder Teilnehmer ein Zertifikat über die erfolgreiche Teilnahme.


PV1: Modulares PV-Schulungssystem

 

pv1Dieser Lehrgang ist die Basis für alle Arbeiten im Bereich der Energieerzeugung mittels Photovoltaik. Physikalische und elektrotechnische Grundkenntnisse sind die Voraussetzung für eine erfolgreiche Teilnahme.

In diesem Kurs lernen die Teilnehmer zunächst die theoretischen Grundlagen der Elektro- und Energietechnik und vernetzen dieses Wissen dann mit der Photovoltaik. Dazu stehen ein umfangreiches Kompendium und Lehrmaterialien zur Verfügung.

Die Vermittlung der theoretischen Inhalte wird von Anfang an durch praktische Versuche und anschauliche Experimente ergänzt und durch Gruppenarbeiten aufgelockert.

Integrativer Bestandteil des Lehrgangs ist der Bau eines PV Schulungssystem in Kofferform mit mehreren PV Modulen, DC Ladereglern und Batterien mit einer Leistung von bis zu 100W. In dem Kofferbausatz sind auch Messgeräte und alle für die Ausbildung nötigen Bauteile enthalten.

Mit dem Bau dieser kleinen Energieanlage wird der theoretische Anteil des Schulungskonzeptes in einem konkreten praktischen Beispiel umgesetzt. Auf der Basis ungefährlicher Gleichstrom-Spannungen bis 20 V und vieler Messaufgaben können sowohl die handwerklichen Fähigkeiten geübt als auch die theoretischen Lernziele des Kurses vertieft und angewendet werden.

Die gebauten Systeme gehen am Ende des Kurses in das Eigentum eines jeden Kursteilnehmers über und sollen als mobiles Labor für Fortbildungen im eigenen Land dienen.

Hier ein Video: Präsentation des PV1 Schulungssystem 2020 (unboxing)

 

PV2: Aufbau einer Haus- oder Dorfstromversorgung

 

pv2 neuWerden in PV 1 die elektro- und solartechnischen Grundlagen vermittelt, so sollen in PV 2 reale Energieversorgungsanlagen bis zur Ebene einer Dorfstromversorgung projektiert und aufgebaut werden. Dabei sollen die theoretischen Wissengrundlagen aus PV 1 in ganzheitlichen handwerklichen Projekten umgesetzt werden. Wegen der umfangreichen Arbeiten und höheren Kosten zur Herstellung dieser komplexen Energieanlagen sollen in Gruppenarbeit jeweils 3 komplette Anlagen pro Lehrgang erstellt werden, welche am Ende der Kurse jeweils wieder zerlegt und weiterverwendet werden können. Ziel der Schulung ist es, die Teilnehmer so weit zu qualifizieren, dass sie ähnliche Anlagen mit lokal erhältlichen Bauteilen installieren, warten und betreuen können.

Dieser Kurs baut auf den Inhalten des Grundlagenkurses PV1 auf und erweitert die Fähigkeiten der Teilnehmer zur Konzeption, Planung, Test und Wartung von photovoltaischen Inselanlagen unter Berücksichtigung der lokalen Gegebenheiten und Verbräuche. Ziel ist es hierbei, die wichtigsten Verbraucher eines Gebäudes mit Hilfe eines Inselsystems autark mit elektrischer Energie zu versorgen.

Mit dem schriftlichen Lehrmaterial werden die grundlegenden Sicherheitsnormen nach VDE oder IEC vermittelt und erste Messübungen zur Sicherheitsprüfung von Elektroanlagen (E-Check) durchgeführt.
Wesentlicher Teil der praktischen Qualifizierung ist die professionelle Planung, der funktionelle Bau und die Sicherheitsdokumentation mit Wartung einer 230/400 V AC Stromversorgung. Als Energiequelle wird dazu ein leistungsfähiger PV-Generator mit Pufferbatterien auf mobilen Gestellen aufgebaut.

Das notwendige theoretische Fachwissen, besonders die gesetzlichen Sicherheitsanforderungen nach den „anerkannten Regeln der Elektrotechnik“ sollten dabei bereits bekannt sein und in allen Bauentscheidungen als Grundlage dienen. In Frage kommen für diese Kurse deshalb hauptsächlich Teilnehmer, die das Modul PV 1bereits absolviert haben oder über einschlägige Erfahrungen im Bereich Elektrotechnik verfügen.

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